ZZZ

Seit der letzten Schulterauskugelung versuche ich zwecks Schonung derselben auf dem Rücken zu schlafen. Au Banan, ist das schwierig! Ich dachte schon, ohne Drogen schaffe ich das nie, aber heute kam der Gegenbeweis: Trotz (akustischer) Dröhnung konnte ich innerhalb von 15 Minuten in unbequemer Rückenlage auf der harten Pritsche einer MRT-Maschine ohne Mühe einschlafen :-)

Vielleicht liegt das daran, dass man sich nicht bewegen darf? Wegen des Lärms kommt man auch nicht auf die Idee “Oh, schön ruhig, schnell entspannen, zwo, drei, vier!” Es gibt auch keinen Leistungsdruck – man muss ja nicht schlafen. Das “normale” Schlafen ist dagegen – zumindest für mich – immer mit dem Zweck verbunden, für den nächsten Tag fit zu sein.

Killerfluse (2)

Neulich hatte ich Enja von whatjeffkilled.com erzählt. Sie war von der Idee sofort begeistert, und hier ist die erste offizielle Beute:

Normalerweise werden Mäuse ja bevorzugt lebend gefangen, damit alle involvierten Parteien noch eine Weile etwas davon haben. Für dieses Exemplar sah es allerdings schlecht aus, es überlebte die Zweiteilung nicht. Zumindest nicht die Hälfte, die wir hier sehen. Die andere liegt hoffentlich irgendwo draußen. Darauf deuten das Ausbleiben von Aasgeruch sowie von Verdauungsbeschwerden hin.

Es ist übrigens gar keine gute Idee, Mäuse in den Staubsauger zu fluppen. Zuerst war ich davon begeistert, denn Enja hat natürlich Angst vor dieser Höllenmaschine und gibt zwecks Flucht sogar die Maus her, welche hingegen mangels Erfahrung nicht den nötigen Respekt vor dem röhrenden Rohr aufbringt und umgehend in dieses hineinfluppt. Aber man muss dann auch wirklich sofort den Beutel entsorgen… Und bei Spitzenwerten von drei Mäusen pro Nacht käme das doch teuer.

Spracherkennung: Garmin vs. Google

Neulich hatte ich mir nach langem Suchen ein Garmin nüvi 2595 LMT gekauft. Ich hatte extra ein Modell mit Sprachsteuerung gekauft, weil es nervt, auf so einer fummeligen Tastatur “Friedrich-Ebert-Allee 153″ einzugeben. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass dieses Feature eher Entertainmentcharakter hat.

Spracherkennung ist ein sehr schwieriges Problem, und beide Geräte machen Fehler. Der Vergleich hinkt auch ein bisschen, denn bei Garmin funktioniert die Verarbeitung lokal, während sie unter Android auf einem Server erfolgt, der natürlich viel leistungsfähiger ist. Andererseits hat das Garmin auch einen großen Vorteil: Es erkennt nur Adressen, wodurch die Aufgabe wesentlich leichter ist. Das Android-Telefon erkennt ohne Einschränkung alles (z.B. auch Namen von Restaurants), was gelegentlich in den Ergebnissen deutlich wird und zur Unterhaltung beiträgt.

Dem Anwender sind solche Details letztlich egal, er möchte nur ein funktionierendes Gerät. Und obwohl ich mehrere Garmin-Geräte besitze, mit denen ich sehr zufrieden bin, ist das, was hier abgeliefert wird, doch eher peinlich :-)

[Um die Displays besser lesen zu können, einfach auf YouTube anschauen und dort vergrößern.]